Es gibt sie noch: die Sternsinger!

Die Türen einiger moderner Einfamilienhäuser bleiben trotz schriftlicher Vorankündigung verschlossen, bei gastfreundlicheren GelfingerInnen gibt nebst einer satten Geldspende auch süsse Überraschungen. Und Spass haben die Viert- bis Sechsklässler aus dem Dorfschulhaus Gelfingen bei Hitzkirch allemal. Vier Tage lang ziehen sie von Tür zu Tür und überbringen ihre unwiderstehlich herzlich vorgetragenen Neujahrswünsche.

Gemeinsames Singen vor der Haustür
Gemeinsames Singen vor der Haustür

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„Chömed cho luege, d’Bärzeli-Buebe“

Der 2. Januar beginnt für die Dorfbewohner mit dem Neujahrsapéro um 11 Uhr im Gemeindehaus. Danach geniesst man die Gastfreundschaft der Trachtengruppe beim Spaghetti-Essen in der Turnhalle. Gegen halb zwei tollen schon die Kleinen Bärzeli im Dorfzentrum herum. Die verkleideten und maskierten Knaben und Mädchen tragen jedes Jahr andere Kostüme, ganz nach ihren Vorlieben. Um zwei Uhr schliesslich stürmen die Bärzeli-Buebe wilden Hornissen gleich aus dem Metzghüüsli beim Schulhaus. Mit Lärm und Getose stürzen sie sich in die Zuschauermenge und locken sie die Einwohner Hallwils auf die Strasse. Mit stacheligen Umarmungen oder kräftigem Händedruck wünschen sie allen „es guet Nöis“ (Fotos by Esther & Thomi Studhalter). „„Chömed cho luege, d’Bärzeli-Buebe““ weiterlesen

Bärzeli-Buebe: Die Metamorphose

„Chömed cho luege, d’Bärzeli-Buebe!“ – 15 maskierte junge Männer hüllen sich am Nachmittag des Bärzeli-Tags (2. Januar) in ihre imposanten Kostüme: „Stächpaumig“, „Tannreesig“, „Straumaa“ und „Hobuspöönig“ haben aufwendige tagelange Vorarbeiten hinter sich. Stürmisch und lärmend begrüssen die Bärzeli-Buebe das neue Jahr und wünschen jedem, der ihnen in die Quere kommt, ein herzhaftes „guets Nöis“. Die stacheligen Umarmungen des „Stächpaumig“ oder ein Schlag mit der Schweinsblase sollen Glück bringen. Dieser Brauch in einem ganzen Brauchzyklus ist über die Dorfgrenzen Hallwils hinaus der bekannteste. Wir dokumentieren die Metamorphose der 15 Hallwiler „Bärzeli-Buebe“: „Bärzeli-Buebe: Die Metamorphose“ weiterlesen

Leuchtenstadt Luzern

Die Leuchtenstadt Luzern lud am Montagabend 1. Januar zu einem verspäteten Neujahrsfeuerwerk bei eher unfreundlichen, klimatischen Bedingungen (kalt und nass). Gegen 20.00 Uhr schienen sich alle Amateur- und Profifotografen aus dem Grossraum Luzern auf der Reussbrücke verabredet zu haben, ein Stelldichein Dutzender Fotofreaks auf engstem Raum. Fotos by Esther (6 Fotos) und Thomi (3) Studhalter. „Leuchtenstadt Luzern“ weiterlesen

Neujahrsbrunch der Korporation Sulz

Traditionell treffen sich die Mitglieder der Korporation Sulz am ersten Tag des neuen Jahres in ihrem eigenen Wald zum Neujahrsbrunch auf Einladung der erweiterten Budliger-Familie. Treffpunkt: der wohl kälteste Punkt im ganzen, weitläufigen Sulzer Wald, ganz zuoberst im noch immer schnee- und eisbepackten „Sprötzehüsli“ (das ehemalige „Feuerwehrlokal“ von Sulz).

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HAPPY NEW YEAR!

Klamme Finger, kalte Füsse, verschlammte Schuhe, dreckige Hosenbeine, aber ein glücklich durchgeknallter Berner Sennenhund Big Balou! Das Fazit unseres gestrigen Neujahrskarten-Photoshootings auf der gut durchgeweichten Wiese unterhalb Schloss und Rebberg Heidegg. Esther an der Kamera, ich mit dem Pixelstick querbeet unterwegs, Wirbelwind Balou überall. Erkenntnis aus der kalten Session: die Blaue Stunde bleibt in der kalten Jahreszeit brutal kurz und reicht gerade mal für ein paar wenige Belichtungen…

Wir wünschen Allen im Neuen Jahr viel Glück, Gesundheit und Erfolg! „HAPPY NEW YEAR!“ weiterlesen

Mo Moll – The Mall…

The Mall of Switzerland, der neuste und grösste Einkaufstempel der Zentralschweiz, zieht die Konsumenten in Scharen an. Mich interessierten hingegen weniger Shops und Verkehrsstau, noch packte mich das Konsumfieber. Hingegen faszinierte mich die Weihnachtsdeko, die unter dem Konkurrenzdruck der bestehenden, regionalen Shoppingcenters, in Ebikon ganz besonders eindrucksvoll blühte. Und da in der neuen MyMoll auffallend viele runde Formen dominierten und die Weihnachtskugeln genauso gigantisch ausfielen, wie The Mall selbst, entschied ich mich, die MoMoll-Glitzerwelt durch ein Fischauge zu betrachten: „Mo Moll – The Mall…“ weiterlesen