Swiss Wrestling Part 5: PARTY

Teil 5 meiner Ringer-Premiere zeigt die bunte Show: öffentliches Wägen und gemeinsames Aufwärmen vor dem Wettkampf im Ring, die turnerische Pausenshow und geballte Emotionen nach dem knappen Sieg.

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Swiss Wrestling Part 4: POWER

Teil 4 meiner Ringer-Premiere dokumentiert die ungeheure Muskelkraft, welche diese uralte Sportart wesentlich prägt: Sixpacks und Muskelberge prallen aufeinander, verkeilen sich zu scheinbar unlösbaren Gordischen Knoten und undefinierbaren Windungen, donnern auf die Matten oder stemmen sich gegen die Würgegriffe des Gegners. Ein beeindruckendes Schauspiel schierer Kraft.

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Swiss Wrestling Teil 3: POLICE

Teil 3 meiner Ringer-Premiere war ungeplant. Erst während des Wettkampfs fiel mit die grandiose Show der Schiedsrichter auf: mit vollem Körpereinsatz warfen sich die United World Wrestling Referees in den Kampf, umkreisten die Kontrahenten wie hungrige Löwen, krochen auf allen Vieren, um alle Kniffe der Bodenarbeit zu erkennen, schrien gegen die tobenden Zuschauermeute an und fuchtelten mit sämtlichen Gliedmassen! Kurz: eine bemerkenswerte Show!

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Swiss Wrestling Part 1: PACE

Teil 1 meiner Wrestling-Serie erzählt von Angriff, Verteidigung, Strategie, Täuschung, Tricks, Siegeswille und extremer körperlicher Nähe. Sie lauern in permanenter Bewegung auf ihre Angriffschancen, tanzen Hand in Hand, beschnuppern sich und schauen sich oft sekundenlang in die Augen, pressen Stirn auf Stirn, krallen sich ins Gesicht des Gegners und sind unzimerperlich im Geben und Nehmen. Faszinierende, ritualisierte Bewegungsabläufe, die wohl in jahrtausendealten Kampftraditionen gründen.

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Gottes Rache ist fürchterlich…

Die Sühnekapelle zum Heilig-Blut übt auf Gläubige eine grosse Anziehungskraft aus. Die älteste Aufzeichnung der Heilig-Blut-Legende stammt aus dem Jahre 1498 und nahm seinen Anfang während eines Spiels von drei verruchten Männern. Bei der Stadt Willisau gab es einen öffentlichen Platz, den «Lustgarten», auf dem häufig gespielt wurde, viel gewonnen oder alles verloren wurde.

Der Legende nach sassen einst drei Männer im Lustgarten beisammen. Nachdem Ueli Schröter beim Spiel sein ganzes Geld verloren hatte, zog er erzürnt sein Schwert, stiess es in die Luft und rief: «Es solle den Leib Christi durchbohren!» Sogleich fielen Blutstropfen auf den Tisch der Spieler und der Gotteslästerer wurde unter schrecklichem Getöse vom Teufel geholt. Die beiden anderen versuchten darauf, am benachbarten Fluss Enziwigger, die Blutstropfen vom Tisch zu waschen, was ihnen nicht gelang. Beim Streit wurde der eine vom andern Spieler erstochen. Der andere ergriff die Flucht, wurde jedoch von Läusen zu Tode gemartert und brach auf der Schwelle des Stadttores zusammen. Diese Freveltat soll sich am 7. Juli 1392 zugetragen haben.

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Fasnachtsverbrennung Willisau

Die Fasnacht im Luzerner Hinterland erstreckt sich über fast zwei Monate: am 11. Januar ging’s los mit dem Einzug ins Städtchen Willisau. Dann reihte sich Event an Event bis zur Städtlifasnacht als Höhepunkt am 24. Februar. Am Güdisdienstag dann das fulminante Finale: Einzug ins Städtchen, Monsterkonzert und dann die Fasnachtsverbrennung auf dem Platz vor der Kirche.

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Jahres-Highlight für Luthern

Ein Einheimischer klärte mich gleich zu Beginn auf: „Das ganze Jahr läuft hier nix, aber an der Tannenschleipfete geht hier rüdig die Post ab!“. Die knapp 1300 Einwohner der Gemeinde Luthern mit den Dörfern Hofstatt, Flühlen, Luthern-Dorf und Luthern-Bad (empfehlenwertes Heilbad) verteilen sich über eine Fläche von 37,85km2 (34 Einwohner pro km2), an der alljährlichen Tannenschleipfete drängen sich aber über 3’000 Besucher an den eher kleinen Dorfplatz vor der mächtigen Dorfkirche.

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