Miss Willikau

Alljährlich im Herbst treffen sich am Willisauer Viehmarktplatz vor der Festhalle die regionalen Viehzüchter zur Wahl der schönsten Willicow. Am Mittwoch wird das Braunvieh aufgehübscht, gepflegt und bewertet, am darauffolgenden Samstag jeweils das Fleckvieh. Hier einige Impressionen von der Regioschau der sieben Fleckviehgenossenscchaften aus dem Napfgebiet mitsamt dem anschliessenden Albabzug mitten durch das Städtli Willisau.

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Esther fotografiert die Entlebucher Alpabfahrt

Esther Studhalter wagte sich mal wieder mit der Kamera auf die Piste und besuchte mit einer Freundin die rekordverdächtige Entlebucher Alpabfahrt in Schüpfheim:

Dichtgedrängt stehen tausende Menschen am Strassenrand im Dorf Schüpfheim und warten gespannt. Viele tragen ein Edelweisshemd oder gar zur Feier des Tages eine Entlebucher Tracht (Frauen) oder den «Chüjer» (die traditionelle Männer-Tracht aus einer rotweiss umrandeten, schwarzen Jacke, die mit Edelweissen bestickt ist). Trachtenfrauen schenken Kaffee aus einem Tornister aus, der Grill am Bratwurststand ist voll belegt und es schwebt ein köstlicher Duft nach Käseschnitten vorbei. An 25 Marktständen werden fleissig Alpkäse und andere Regionalprodukte eingekauft. Auf der autofreien Strasse haben sich mehrere Jodlerclubs verteilt, die mit urchigen Liedern die Zeit vertreiben. Zwischendurch erklingen die Klänge der Alphornvereinigung oder die Kindertanzgruppe Schüpfheim hüpft ein fröhliches Tänzchen. Doch dann plötzlich horchen die Leute auf, spitzen die Ohren, alle Blicke gehen Richtung Sörenberg. Grollend wie Donner klingt es in der Ferne, sie kommen!

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Jahres-Highlight für Luthern

Ein Einheimischer klärte mich gleich zu Beginn auf: „Das ganze Jahr läuft hier nix, aber an der Tannenschleipfete geht hier rüdig die Post ab!“. Die knapp 1300 Einwohner der Gemeinde Luthern mit den Dörfern Hofstatt, Flühlen, Luthern-Dorf und Luthern-Bad (empfehlenwertes Heilbad) verteilen sich über eine Fläche von 37,85km2 (34 Einwohner pro km2), an der alljährlichen Tannenschleipfete drängen sich aber über 3’000 Besucher an den eher kleinen Dorfplatz vor der mächtigen Dorfkirche.

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Welch unglaubliche Fülle!

Von Null auf Hundert in wenigen Tagen: als hätte der Frühling seit Wochen darauf gewartet: kaum war der letzte Schneesturm vorüber, tauchte der Frühling explosionsartig aus dem Nichts auf und verwandelte das Seetal in eine blühende Oase! Welch Schauspiel – Welche Fülle! Auch wenn nun im Mai der Regen hektoliterweise niederprasselt und das enorme Pflanzenwachstum nochmals befügelt, nach dem Regen scheint IMMER die Sonne! Freuen wir uns auf einen herrlichen Sommer und geniessen wir die Pracht der wild spriessenden Flora! „Welch unglaubliche Fülle!“ weiterlesen

Frühling in und um Sulz/LU

Die warme Frühlingssonne verdrängt die grosse Kälte und lässt die Flora des Seetals geradezu explodieren. Auf ein geheimes Kommando spriessen Gräser und Blumen und die innert Wochenfrist satten, grünen Wiesen sind bevölkert von allerhand Vierbeinern: ob Alpakas, Lamas, Schafe, Ziegen oder Rinder – Alle fressen sich satt an der opulenten Natur. „Frühling in und um Sulz/LU“ weiterlesen

Neujahrsbrunch der Korporation Sulz

Traditionell treffen sich die Mitglieder der Korporation Sulz am ersten Tag des neuen Jahres in ihrem eigenen Wald zum Neujahrsbrunch auf Einladung der erweiterten Budliger-Familie. Treffpunkt: der wohl kälteste Punkt im ganzen, weitläufigen Sulzer Wald, ganz zuoberst im noch immer schnee- und eisbepackten „Sprötzehüsli“ (das ehemalige „Feuerwehrlokal“ von Sulz).

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trau, schau, wem!

Elitezucht-Schau mit linear beschriebenen Alpakas und Lamas in der Markthalle Langnau im Emmental. Mir wurde als interessierter Beobachter nicht klar ersichtlich, wer hier wen beobachtete: Zeigten sich hier stolze Tierhalter und eine stoisch beobachtende Profi-Schaurichterin den riesigen Knopfaugen von Alpakas und Lamas oder doch eher umgekehrt? Genauso stark wie die flauschigen Tiere faszinierte mich die Showrichterin Mary Jo Miller aus Bardstown, Kentucky USA: Mit der Gelassenheit einer ZEN-Meisterin umkreiste sie die haarigen Vierbeiner, scannte fast maschinenhaft ihren Körperbau, ging ihnen buchstäblich ans Fell und rupfte in aller Ruhe Haarproben, auch wenn bis zu zehn Hände die kräftigen Neuweltkameliden bändigen mussten. „trau, schau, wem!“ weiterlesen